allee.berlin

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Bei einer Allee handelt es sich um eine Straße oder einen Weg, der auf beiden Seiten von Bäumen begrenzte ist. Im engeren und ursprünglichen Sinn ist die Allee eine baumbestandene, in die Landschaft hinaus verlängerte architektonische Gartenwegachse einer herrschaftlichen Schlossanlage. Eine Sonderform der Allee ist die Halballee, dabei handelt es sich um eine Allee, bei der nur auf einer Seite der Straße oder des Weges eine Baumreihe steht. Das aus dem Französisch stammende Wort Allee wurde während des Dreißigjährigen Krieges in Deutschland eingebürgert. Als „allée“ wurde ursprünglich ein (schattiger) Gehweg in einem architektonischen Garten bezeichnet. Erst die Ausweitung der großen aristokratischen Schlossgärten in die Landschaft hinaus und der Anlage von Landschaftsgärten durch baumbestandene Wege führte zur heutigen Bedeutung des Wortes Allee. Alleepflanzungen gehören in Berlin zu einer langen Tradition. Schon 1647 ließ der Große Kurfürst zwischen seinem Schloss und seinem Jagdrevier, dem Großen Tiergarten, die Allee "Unter den Linden" anpflanzen. Seitdem folgten viele weitere, zu den Beliebtesten zählen die Straße des 17.Juni, die Sonnenallee und die Karl-Marx-Allee. Die Tradition wird auch in der heutigen Zeit noch fortgesetzt, dies zeigt sich an den jüngsten Alleebepflanzungen im Parlaments- und Regierungsviertel.