hostels.berlin

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Hostels, die von jungen Rucksackreisenden besucht wurden, entstanden ab den sechziger Jahren zunaechst in Australien und meist anderen englischsprachigen Laendern sowie in den bei der 68er-Generation beliebten Reisezielen Indiens und Suedostasiens. Mit den Reisenden kam die Idee dann bald auch nach Europa: Ab den 1970er Jahren eroeffneten die ersten privaten Hostels zunaechst im Vereinigten Koenigreich, in Frankreich und den Niederlanden. Seit immer mehr Jugendliche aus den englischsprachigen Laendern nach der Schulzeit mehrmonatige Weltreisen unternahmen, entstanden ab den neunziger Jahren schliesslich auch in Deutschland die ersten vom Jugendherbergsverband unabhaengigen Rucksackherbergen. Die ersten Haeuser in Deutschland, die sich explizit Backpacker Hostel nannten, waren 1991 das Rucksackhotel Luebeck, das im Rahmen des Werkhofs Luebeck, eines Zentrums fuer alternative Arbeits- und Lebensformen, entstand, des Weiteren das nicht mehr existente Southern Cross Hostel in Donaueschingen sowie das Hamburger Schanzenstern. 1994 gruendete Ante Zelck mit Mittes Backpacker Hostel das erste Hostel in Berlin. Als erstes Haus in den neuen Bundeslaendern etablierte sich 1996 in Weimar das Hababusch Hostel als gemeinnuetziges studentisches Projekt. Die Neueroeffnungen in den folgenden Jahren konzentrierten sich vor allem auf Berlin, in deutlich geringerem Masse auch auf Hamburg, Muenchen und schliesslich Koeln. Heute gibt es rund 70 Backpacker Hostels, die sich mittlerweile auch in vielen mittelgrossen Staedten etablieren, besonders im Norden, in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen.