tierpark.berlin

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Berlin beherbergt neben dem Zoologischen Garten noch einen zweiten Zoo, den Tierpark Berlin. Rund um das Schloss Friedrichsfelde leben in Europas groesstem Landschaftstiergarten wilde Tiere aus der ganzen Welt. Der Landschaftstierpark erstreckt sich auf rund 160 Hektar Flaeche mit weiten Gehegen und vielen Tierhaeusern. Der Tierpark wurde im Juli 1955 auf dem Gelaende des Schlossparks Friedrichsfelde eroeffnet. Der Zoologe Heinrich Dathe uebernahm die Leitung, er leitete den Tierpark bis 1990 und baute ihn aus. Besucher konnten bei der Eroeffnung auf einer Flaeche von rund 60 ha etwa 400 Tiere in 120 Arten beobachten. Heute ist der Tierpark Friedrichsfelde flaechenmaessig der groesste Landschaftstiergarten in Europa, rund 8700 Tiere leben hier. Zusammen mit dem Zoologischen Garten findet man eine Artenvielfalt in den Berliner Zoos, die nahezu einmalig ist auf der Welt. Das Schloss Friedrichsfelde liegt direkt hinter dem Eingang. Es wurde 1695 durch den hollaendischen Marinedirektor Benjamin Raulé errichtet, vermutlich nach Plaenen des Architekten Johann Arnold Nering. Nachdem es einen mehrfachen Besitzerwechsel hatte, gelangte das Schloss Anfang des 19. Jahrhunderts schliesslich in die Haende der Familie von Treskow. Diese betrieben auf dem Anwesen eine Gutswirtschaft und liessen sich 1821 eine Gartenanlage von Peter Joseph Lenné anlegen. Den Zweiten Weltkrieg ueberstand das Haus fast unbeschadet und ist seit 1955 in den Tierpark integriert.